Heidelberg

Donnerstag, 3. August 2017

Unwetter sorgt für umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller

Ein Unwetter mit Gewitter und starken Regenfällen sorgte am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr für zahlreiche umgestürzte Bäume bzw. abgebrochene Äste auf den Straßen in Heidelberg, Leimen und weiteren Gebieten im südwestlichen Rhein-Neckar-Kreis. Personenschäden waren nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen nicht zu verzeichnen. Schwerpunkt des Unwetters war Leimen, wo zahlreiche Bäume den Windböen nicht standhielten. Auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhandels in der Adam-Müller-Straße wurde ein Auto durch einen umgefallenen Baum beschädigt. Die Schwetzinger Straße war zwischen Wilhelm-Haug-Straße und dem Kreisel Stralsunder Ring durch Bäume und Äste blockiert, der Verkehr wurde von der Feuerwehr umgeleitet. Die Freiwillige Feuerwehr war im Dauereinsatz. Auch die B 291 zwischen Oftersheim und Walldorf musste zeitweilig wegen umgestürzter Bäume und Ästen auf der Fahrbahn gesperrt werden, auch in Hockenheim lagen zahlreiche dicke Äste auf den Straßen. In Heidelberg und in Plankstadt fielen Ampeln aus. In Heidelberg wurden mehrere Gullydeckel durch die Wassermassen herausgespült und die Unterführung in der Römerstraße zwischen Feuerbachstraße und Hebelstraße lief voll, so dass sie kurzzeitig nicht mehr passierbar war.

Montag, 15. Mai 2017

42-jähriger Verdächtiger nach Brandstiftungen an Pkw auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg in Untersuchungshaft

Am Sonntagmorgen gegen 10:00 Uhr meldete sich ein Zeuge telefonisch bei der Polizei. Er teilte mit, dass er beobachtet hatte, wie ein Unbekannter versucht hatte mehrere Pkw auf dem Gelände von zwei Autohäusern in der Hebelstraße mittels Grillanzündern in Brand zu setzen. Einem weiteren Zeugen gelang es vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher die Flammen im Keim zu ersticken.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein Verdächtiger durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Heidelberg-Mitte in der Nähe des Tatortes angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellten die Beamten nicht nur den Geruch von Grillanzünder, sondern auch ein Feuerzeug fest, welches der Mann noch in seiner Hand hielt. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Auf dem Revier ergab eine Überprüfung, dass der 42-jährige Heidelberger mit mehr als 1, 2 Promille deutlich alkoholisiert war.

Nach bisherigem Kenntnisstand soll der Tatverdächtige nicht nur versucht haben, an 14 Fahrzeugen auf dem Gelände der Autohäuser, sondern auch an zehn Fahrzeugen, welche in der Carl-Bosch-Straße geparkt waren, Feuer zu legen. Durch die Brandstiftungen entstand an den Reifen und Felgen von 18 Fahrzeugen ein geschätzter Schaden von 20.000 Euro.

Der Tatverdächtige wurde am Montag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Brandstiftung gegen ihn erließ. Im Anschluss daran wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und der Staatsanwaltschaft Heidelberg geführt.

Dienstag, 2. Mai 2017

10.000 Menschen feierten "Walpurgisnacht" auf dem Heiligenberg; ein Schwerverletzter; zwei Waldbrände hielten Einsatzkräfte in Atem

Was am Sonntagnachmittag mit rund feiernden 2.500 Menschen auf der Neckarwiese ruhig begann, setzte sich im Laufe der "Walpurgisnacht" auf dem Heiligenberg dramatisch fort.

Insgesamt versammelten sich 10.000 Menschen bei gutem Wetter auf der Thingstätte in der seit Jahren üblichen friedlichen Weise.

Zwischen 1 Uhr und 2.30 Uhr hatten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste alle Hände voll zu tun.

Ein 25-jähriger Mann stürzte auf dem Nachhauseweg im Bereich des Bismarcksäulenweges einen steilen Abhang hinunter und blieb bewusstlos liegen. Nach seiner notärztlicher Behandlung und seiner schwierigen Bergung durch unwegsames, unbeleuchtetes Gelände, wurde der Ludwigshafener mit dem Verdacht, lebensgefährliche Verletzungen erlitten zu haben, in eine Klinik gebracht. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist er mittlerweile außer Lebensgefahr und wird weiter stationär medizinisch betreut.

Darüber hinaus entstanden zwei großflächige Waldbrände im Bereich des Oberen Philosophenweges, die die Berufsfeuerwehr Heidelberg mit Unterstützung von Feuerwehren einzelner Stadtteile über mehrere Stunden, bis in den Morgen hinein in Atem hielt.

Die Polizei musste schließlich den Einsatzraum absperren, da die Löscharbeiten der Feuerwehr durch Gaffer zunächst behindert wurden. Über das gesamte Ausmaß des Brandes liegen noch keine Erkenntnisse vor. Das Feuer war gegen 4.30 Uhr gelöscht. Im Anschluss fanden noch kleinere Nachlöscharbeiten statt.

Möglicherweise wurden die Brände durch das Benutzen von Fackeln und dem daraus resultierenden Funkenflug verursacht. Noch unbestätigten Erkenntnissen zufolge, sollen einzelne Besucher ihre abgebrannten Fackeln einfach in den Wald geworfen haben. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen.

Montag, 24. April 2017

Unbekannte versuchen, Taufbecken in Kirche zu stehlen - Zeugen gesucht

Unbekannte Täter haben am Sonntagnachmittag versucht, aus einer Kirche im Stadtteil Neuenheim das bronzene Taufbecken zu entwenden. Die Täter brachen in der St. Raphael-Kirche in der Werderstraße zwischen 13 Uhr und 16 Uhr die Marmoreinfassung am Fuß des Taufbeckens, das vor dem Altar aufgestellt war, weg. Offenbar wurden sie dabei jedoch gestört, bevor sie das 50 Kilogramm schwere Taufbecken abtransportieren konnten und ließen von der weiteren Tatausführung ab. Anschließend flüchteten die in unbekannte Richtung. Die Täter richteten nicht unerheblichen Sachschaden an, der sich bislang noch nicht beziffern lässt.

Zeugen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier HD-Nord, Tel.: 06221/4569-0 zu melden.

Montag, 3. April 2017

Explosion in Doppelhaushälfte

Am späten Sonntagnachmittag ereignete sich im Heizungskeller einer Doppelhaushälfte in der Straße Am Stopfelgarten in Heidelberg-Handschuhsheim eine Gasexplosion. Aus noch ungeklärter Ursache hatte sich Gas im Kellergeschoß angesammelt und war aus nicht näher bekannter Ursache explodiert. Hierdurch wurden mehrere Fensterscheiben sowie eine Lamellentür stark beschädigt. Durch die Berufsfeuerwehr Heidelberg wurden die Stadtwerke Heidelberg verständigt, welche den Gasanschluss verschlossen. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich eine Person in der darüber liegenden Wohnung. Diese wurde leicht verletzt. Die Bewohner des gesamten Gebäudes wurden kurzzeitig evakuiert, konnten aber nach den ersten Ermittlungen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro.

Freitag, 31. März 2017

Marmorskulpturen aus Verkaufsraum des Heidelberger Zoos gestohlen

Aus den Verkaufsräumen des Heidelberger Zoos in der Tiergartenstraße stahlen bislang unbekannte Täter fünf Marmorskulpturen, die einen Verkaufswert von über 1.000 Euro haben. Bei den entwendeten Statuen handelt es sich um einen Panda, einen weißen Gorilla, einen Elefanten, einen Falken sowie um einen Orang-Utan. Aufgrund des beträchtlichen Gewichts dürfte sich der Diebstahl bzw. Abtransport recht schwierig gestaltet haben und könnte von Besuchern/Zeugen gesehen worden sein. Als Tatzeit kommt Freitagnachmittag bis Sonntagmittag in Betracht. Verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl bzw. Hinweise zum Verbleib der Marmorskulpturen nimmt das Polizeirevier Heidelberg-Nord, Tel.: 06221/4569-0, entgegen.

Mittwoch, 15. März 2017

Amokfehlalarm in Schule

m Mittwochmorgen um 07:58 Uhr meldete die Berufsfeuerwehr Heidelberg der Polizei einen Amokalarm weiter. Dieser war von der IGH in der Baden-Badener Straße eingegangen. Die Schule wurde unverzüglich von beinahe 30 Streifenwagen der Schutzpolizei, Kriminalpolizei und der Bundespolizei aufgesucht und umstellt. Bereits wenige Minuten nach Alarmeingang konnte die Schule durch die ersten Interventionskräfte betreten und Kontakt zur Schulleitung hergestellt werden. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, ein Lehrer hatte versehentlich den Alarm ausgelöst. Die Schule wurde während des Einsatzes nicht evakuiert. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde ein Schüler, welcher Kreislaufprobleme erlitt, vor Ort medizinisch behandelt. Der normale Schulbetrieb wurde nach gründlicher Überprüfung der Schule gegen 08:40 Uhr wieder freigegeben und die polizeilichen Absperrungen sukzessive wieder aufgelöst.

Donnerstag, 2. März 2017

Streifenwagen kollidiert mit Autofahrerin - Zwei Personen schwer verletzt

Am frühen Donnerstagmorgen kam es in der Pleikartsförster Straße in HD-Kirchheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 36-jähriger Polizist und eine 34-jährige VW-Fahrerin schwer verletzt worden. Der Beamte und sein Kollege fuhren kurz vor 6 Uhr mit Sondersignal zu einem Einbruchsalarm in Eppelheim. Auf Höhe der Albert-Fritz-Straße kollidierte der Streifenwagen mit dem VW einer 34-Jährigen, die nach links in die Pleikartsförster Straße abbiegen wollte. Das Auto der Frau drehte sich mehrfach und krachte gegen eine Laterne. Die Fahrerin wurde schwer verletzt und musste von der Berufsfeuerwehr Heidelberg aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Der 36-jährige Polizist wurde ebenfalls schwer verletzt. Beide Fahrer mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Autos wurden abgeschleppt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Zur Unfallaufnahme musste die Pleikartsförster Straße kurzzeitig gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet.

Montag, 27. Februar 2017

Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 35-jährigen Mann

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Mann wegen des dringenden Verdachts des Mordes in Tateinheit mit des versuchten Mordes in drei tateinheitlichen Fällen, hiervon in zwei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, und mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und des versuchten Totschlags erlassen.

Ihm wird vorgeworfen, am Samstagnachmittag, kurz vor 16 Uhr, am Bismarckplatz mit einem Auto in eine Menschengruppe vor einem Bäckereiverkaufsstand gefahren zu sein und dabei zunächst drei Personen verletzt zu haben. Eine Person konnte sich durch einen Sprung vor dem Fahrzeug in Sicherheit bringen.

Der zunächst bei der Tat schwerverletzte 73-jährige Heidelberger erlag trotz intensivmedizinischer Betreuung noch am frühen Samstagabend seinen Ver-letzungen. Die beiden anderen Verletzten, ein 32-jähriger österreichischer Staatsangehöriger und seine 29-jährige bosnisch-herzegowinische Partnerin, die beide in Heidelberg leben, wurden zum Glück leichter verletzt und vor Ort ärztlich versorgt.

Nach Verübung der Tat soll der Verdächtige aus seinem Fahrzeug ausgestiegen sein und sich mit einem Messer bewaffnet vom Tatort entfernt haben. Dabei ging er die Bergheimer Straße entlang in Richtung Thibaut-Straße, wo mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Heidelberg-Mitte den Verdächtigen vor dem "Alten Hallenbad" antrafen. Der Mann wurde mehrfach aufgefordert, das Messer aus der Hand zu legen. Nachdem er allerdings mit dem Messer in der Hand auf die Beamten zugegangen sein soll, wurde zunächst erfolglos Pfefferspray eingesetzt. Letztendlich wurde von einem Beamten von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, um den Mann zu stoppen. Der 35-Jährige erlitt einen Bauchdurchschuss und wurde schwer verletzt.

Sein Messer, ein handelsübliches Küchenmesser, wurde sichergestellt. Nach seiner notärztlichen Behandlung wurde der 35-Jährige in einer Heidelberger Klinik notoperiert und befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Sowohl der Tatort am Bismarckplatz als auch die Umgebung um das "Alte Hallenbad" wurden in der Folge weiträumig abgesperrt. Nach intensiver Spurensicherung, bei der auch ein Sprengstoffsuchhund der Polizeihundeführerstaffel Walldorf zur Untersuchung von Gepäckstücken zum Einsatz kam, wurde das Tatfahrzeug sichergestellt und abgeschleppt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hatte der Verdächtige das Fahrzeug rund zwei Wochen vor der Tat in Heidelberg angemietet und es seither in seinem Besitz.

Aufgrund umfangreicher Spurensicherungsmaßnahmen, in die auch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg eingebunden war, musste der Bereich um den Tatort am Bismarckplatz, insbesondere die Kreuzung Bismarckstraße/Bergheimer Straße/Rohrbacher Straße abgesperrt werden. Darüber hinaus war ein Polizeihubschrauber zur Fertigung von Übersichtsaufnahmen im Einsatz. Alle Sperrungen wurden gegen 23 Uhr aufgehoben.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 35-jährigen deutschen Studenten, der in Heidelberg wohnt. Sein Tatmotiv ist bislang noch unbekannt. Ob der Tatverdächtige bei der Tatbegehung möglicherweise vermindert schuldfähig oder gar vollständig schuldunfähig war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Bislang liegen diesbezüglich jedoch keine Anhaltspunkte vor. Polizeilich war er bislang jedoch noch nicht in Erscheinung getreten.

Nachdem der Tatverdächtige operiert worden und wieder ansprechbar war, wurde ihm am Sonntagmittag der Haftbefehl eröffnet. In einer ersten Vernehmung äußerte er sich nicht zu den Tatvorwürfen. Bis zu seiner Verlegung in ein Gefängniskrankenhaus wird der Mann polizeilich bewacht.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf einen terroristischen oder extremistischen Hintergrund der Tat vor.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Samstag, 25. Februar 2017

Mann fährt mit Auto in Menschengruppe

Kurz vor 16.00 Uhr fährt ein Tatverdächtiger am Bismarckplatz in Heidelberg vor einer dortigen Bäckereifiliale in eine Personengruppe. Hierdurch werden 3 Personen verletzt, eine davon schwer. Anschließend steigt der Tatverdächtige aus dem Fahrzeug aus und entfernt sich mit einem Messer bewaffnet zu Fuß in Richtung der Bergheimer Straße. Vor dem dortigen Alten Hallenbad wird er nach Hinweisen durch Passanten durch eine Fahndungsstreife der Polizei festgestellt. Bei der Festnahme kommt es durch die eingesetzten Polizeibeamten zum Schusswaffengebrauch. Der Tatverdächtige befindet sich schwerverletzt in einer Heidelberger Klinik. 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.