Karlsruhe

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Frau am Karlsruher Hauptbahnhof tödlich verunglückt

Auf tragische Weise kam am Mittwochabend am Karlsruher Hauptbahnhof eine 58-jährige Frau beim Versuch ums Leben, noch einen gerade abfahrenden Zug zu erwischen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war die Frau gemeinsam mit ihrem Ehemann auf der Rückreise von Dresden nach Bühl. Kurz nach 20:00 Uhr musste das Ehepaar am Hauptbahnhof Karlsruhe in den Regionalexpress in Richtung Offenburg umsteigen. Als die Beiden das Bahngleis erreichten, fuhr ihr Zug gerade los. Die Frau versuchte daraufhin, eine Tür des beschleunigenden Zuges zu öffnen. Dabei geriet sie ins Straucheln und stürzte in den Spalt zwischen Wagon und Bahnsteig, wobei sie vom Zug erfasst und lebensgefährlich verletzt wurde. Die Lokführerin hatte von dem Unglück offenbar nichts bemerkt und setzte ihre Fahrt zunächst fort. Ersthelfer und die wenig später alarmierte Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau. Alle Versuche, das Leben der Dame zu retten, schlugen jedoch fehl und die 58-Jährige erlag kurz darauf im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Aufgrund der besonderen Umstände hat die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe nun die Ermittlungen zu dem Unglück aufgenommen.

Mittwoch, 30. August 2017

"Love-Scamming"-Betrüger festgenommen

Am Dienstagnachmittag konnten Beamte des Betrugsdezernats der Karlsruher Kriminalpolizei einen 71-jährigen Mann festnehmen, der mit einer vermutlich international agierenden Betrügerbande sogenannter "Love Scammer" zusammenarbeitete. Die Täter, die meist im Ausland sitzen, tummeln sich in der Regel in kostenlosen Dating-Portalen und suchen dort gezielt Kontakt zu überwiegend weiblichen Personen. Im vorliegenden Fall hatte das Opfer bereits im Juni über Skype Kontakt zu einem angeblichen US-Soldaten. Dieser gaukelte ihr vor, 500.000.-US-Dollar als Belohnung für seine gute Arbeit bekommen zu haben. Er machte der Geschädigten weis, ihr das Geld per Paket zukommen zu lassen. Für Zoll, Steuer und sonstige Auslagen, so verlangte der vermeintliche Militärangehörige, sollte sie aber dann verschiedene Geldsummen überweisen, damit das Paket überhaupt zugestellt werden könne. Hingehalten durch Versprechungen und Liebesbeteuerungen überwies die gutgläubige Frau im Lauf der Zeit mehrere zehntausend Euro an verschiedene Empfänger. Als ihr in der Folge Zweifel kamen, schaltete sie richtigerweise die Polizei ein. Die Betrogene hielt Kontakt zu dem angeblichen Soldaten und stellte ihm einen weiteren hohen Geldbetrag in Aussicht. Allerdings bestand sie auf ein persönliches Treffen, das dann auch tatsächlich im Karlsruher Raum stattfand. Dabei wurden der 71-jährige Tatverdächtige und sein 50-jähriger Begleiter festgenommen. Da der Mann nur spärliche Angaben macht, liegen die Umstände der Tat und seine genaue Tatbeteiligung noch im Dunkeln. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei rät:

Seien Sie bei Dating-Portalen vorsichtig.

Überweisen Sie niemandem Geld, den Sie nicht persönlich kennen.

Vertrauen Sie sich nahestehenden Personen an

Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei

Freitag, 11. August 2017

Mann in lebensbedrohlichem Zustand aufgefunden / Zeugenaufruf

Am 10.08.2017, gg. 15.00 Uhr, wurde in Karlsruhe in einem Maisfeld zwischen B 36 und Weidengärtenweg, ein nicht ansprechbarer 75-jähriger Mann aus Karlsruhe aufgefunden. Sein Fahrrad stand angelehnt an hochgewachsene Maispflanzen. Der sofort hinzugezogene Notarzt stellte fest, dass der Mann stark unterkühlt war und akute Lebensgefahr bestand. Er wurde ins Städt. Klinikum verbracht. Nach ersten Ermittlungen an der Örtlichkeit konnten keine Hinweise für einen Verkehrsunfall oder eine Straftat erlangt werden, zumal die Person auch keine äußeren Verletzungen aufwies. Im Moment wird von gesundheitlichen Problemen bei dem Mann ausgegangen. Zeugen die in diesem Bereich Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim PRev KA-Waldstadt 0721/9671810 zu melden.

Dienstag, 25. Juli 2017

Karlsruhe - Drei Gemälde entwendet - Polizei bittet um Hinweise

Drei Gemälde des in Karlsruhe lebenden südkoreanischen Künstlers Kwan Young Jung haben Unbekannte zwischen Sonntag- und Montagnachmittag aus den für Ausstellungen genutzten Räumen der ehemaligen Kaserne in der Kaiserallee 12 entwendet.

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Da die Räumlichkeiten während der Ausstellungszeiten überwacht waren, ist zu vermuten, dass die drei nebeneinander im ersten Obergeschoss hängenden Bilder am Montagmorgen während der Aufräumarbeiten gestohlen wurden.

Die allesamt mit koreanischer Tinte und anderen Materialien auf Leinwand erstellten Gemälde mit den Titeln "Terra Firma" (Format 100 x 75 cm), "On third layer" (100 x 75 cm) und "Aufgang" (95 x 65 cm) haben einen Wert von insgesamt 8.500 Euro.

Die mit dem Diebstahl befassten Beamten des Polizeireviers West schließen nicht aus, dass die Täter gesehen wurden. Möglicherweise werden die Kunstwerke auch "günstig" unter der Hand angeboten.

Wer Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, wird unter der rund um die Uhr erreichbaren Nummer 939-4611 um seine Meldung gebeten.

Dienstag, 25. April 2017

Betonmischer kollidiert mit Straßenbahn und stürzt um, zwei Verletzte

wei Verletzte und ein Sachschaden von mindestens 80.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag um 16.30 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Straße ereignet hat. Zur Unfallzeit wollte ein 62-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Betonmischer 30 Tonnen Fertigbeton an die Baustelle eines Wohnhauses anliefern. Beim Rangieren fuhr er rückwärts, ohne den Straßenbahnverkehr zu beachten. Eine in Richtung Badeniaplatz fahrende Straßenbahn der Linie S 1 kollidierte mit der rechten Seite des Betonmischers. Dieser stürzte daraufhin um und blockierte die Gleise für beide Fahrtrichtungen. Ladung trat nicht aus. Der Fahrer des Lkw und der 42-jähriger Fahrer der Straßenbahn wurden leicht verletzt. Die rund 25 Fahrgäste in der Bahn blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Die Bergung des Betonmischers gestaltet sich schwierig. Es muss schweres Gerät verwendet werden. Momentan dauern die Bergungsarbeiten noch an und sollen gegen 22.30 Uhr beendet sein. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Karlsruhe mit drei Fahrzeugen und zehn Mann auch zwei Rettungswagen des DRK.

Donnerstag, 16. März 2017

Bahntoter bislang nicht identifiziert - Polizei bittet um Hinweise

Bei der Identifizierung eines etwa 30 bis 40 Jahre alten Bahntoten bittet die Karlsruher Kriminalpolizei um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Der am Donnerstagabend vergangener Woche im Bereich des Güterbahnhofs von einer Lok erfasste Mann hat nach den polizeilichen Ermittlungen seinem Leben offenbar selbst ein Ende gemacht. Bislang liegt allerdings weder eine entsprechende Vermisstenanzeige vor noch konnte die Person des Mannes auf andere Art festgestellt werden.

Der möglicherweise wohnsitzlose Unbekannte war Raucher, etwa 170 cm groß, hatte blaugraue Augen und war mit etwa 60 Kilogramm auffallend schlank; er hatte dunkelbraunes Haar und trug einen Oberlippen- und Kinnbart. Bekleidet war er mit einem T-Shirt, mehreren Kapuzenshirts sowie schwarzen Jeans. Er hatte mehrere grüne Isomatten sowie eine rote, mit Motiven des Animationsfilmes "Cars" bedruckte Federbettdecke bei sich.

Wer den Mann zu kennen glaubt oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird unter Telefon (0721) 939-5555 um seine Meldung beim Kriminaldauerdienst gebeten.

Montag, 13. März 2017

Verwirrter 81-Jähriger als Falschfahrer auf Südtangente unterwegs

Ein 81 Jahre alter und offenbar völlig verwirrter Autofahrer war in der Nacht zum Montag gegen 0.35 Uhr auf der Südtangente zwischen Knielingen und dem Autobahnanschluss Karlsruhe-Mitte als Falschfahrer unterwegs. Das sehr langsam fahrende Fahrzeug konnte unter Einsatz von mehreren Streifenfahrzeugen der Polizei und teilweisen Verkehrssperrungen auf Höhe der Ausfahrt Karlsruhe-Oststadt gestoppt werden.

Neben weiteren drohenden Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern trug eine in Richtung Pfalz fahrende 46-jährige Pkw-Lenkerin nahe der Unterführung beim Kühlen Krug einen Schock davon, nachdem sie mit dem Senior beinahe einen Frontalzusammenstoß hatte. Sie kam vorsorglich in die Obhut eines Rettungsteams. Ansonsten blieben schlimmeren Folgen glücklicherweise aus.

Der 81-Jährige machte gegenüber den kontrollierenden Beamten einen sehr desorientierten Eindruck. Alkoholeinwirkung war einem Vortest zufolge nicht im Spiel. Schließlich blieb sein Führerschein in amtlicher Verwahrung und wird mit entsprechender Meldung der zuständigen Verkehrsbehörde vorgelegt. Darüber hinaus ergeht wegen Straßenverkehrsgefährdung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft.

An dem schwarzen Opel des Pkw-Lenkers waren dem Anschein nach frische Unfallspuren erkennbar, die allerdings noch keinem Unfallgeschehen zuzuordnen sind. Das Polizeirevier Karlsruhe-West bittet mögliche Unfallgeschädigte, Zeugen oder weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich unter 0721/939-4611 zu melden.

Dienstag, 7. März 2017

BAB A5 - Sattelzug auf Autobahnauffahrt umgekippt

Ein Sattelzug mit Betonmischer-Auflieger kippte am Dienstagmittag auf der Autobahnauffahrt Durlach aus bislang unbekannter Ursache um. Der 29-jährige Fahrer wollte mit dem Sattelzug, von Durlach kommend auf die BAB A5 in Fahrtrichtung Süden fahren. Kurz vor der Parallelfahrbahn der A5 kippte er auf die Fahrerseite und blieb an der Leitplane liegen. Der 29-Jährige wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die Auffahrt Durlach in Fahrtrichtung Süden und der rechte Fahrstreifen der BAB A5 in Fahrtrichtung Süden werden bis voraussichtlich 15.00 Uhr wegen den Bergungs- und Reinigungsarbeiten gesperrt bleiben. Es kommt nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Montag, 6. März 2017

Schwerer Unfall auf der Autobahn

Fünf verletzte Personen, vier davon schwerer sowie ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls unter Beteiligung von fünf Pkw, der sich heute gegen 14.00 Uhr auf der Autobahn 5 zwischen den Anschlussstellen T&R Bruchsal und Kronau ereignete.

Nach den bisherigen Feststellungen der Autobahnpolizei befuhr ein 21-jähriger BMW-Fahrer die Autobahn 5 in nördlicher Richtung und wechselt, als der Verkehr bei Kilometer 603 stockt, vom linken auf den mittleren Fahrstreifen. Hierbei kollidiert er mit einem Volvo mit niederländischer Zulassung und schleudert anschließend noch auf drei weitere Fahrzeuge, die allesamt sehr langsam auf dem rechten Fahrstreifen fahren. Die drei jeweils allein in diesen Fahrzeugen befindlichen Fahrzeugführer bleiben allesamt unverletzt.

Der Verursacher des Unfalls erleidet leichte Verletzungen; die im Pkw mit niederländischer Zulassung befindlichen vier Personen (Fahrer 55 Jahre, Beifahrerin 55 Jahre und zwei weitere Mitfahrerinnen im Alter von jeweils 18 Jahren) jeweils schwerere Verletzungen, so dass eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderlich war.

Zur Versorgung der Verletzten waren mehrere Rettungswägen, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber eingesetzt. Ebenso waren starke Kräfte der Feuerwehr beim Einsatz beteiligt.

Am Verursacherfahrzeug entstand durch den Anstoß gegen die Fahrzeugfront ein wirtschaftlicher Totalschaden (Schadenshöhe ca. 30.000.- EUR); die Schäden an den weiteren Pkw werden jeweils mit ca. 5.000.- EUR beziffert.

Für die Bergung von drei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen bzw. der Landung des Rettungshubschraubers war eine ca. 40 minütige Vollsperrung der Autobahn in nördlicher Fahrtrichtung erforderlich. Bis zur vollständigen Freigabe aller Fahrstreifen gg. 15.50 Uhr hatte sich ein Rückstau von 7 Kilometer gebildet. Auf der Gegenfahrbahn war ebenfalls ein Stau mit einer Länge von bis zu 3 Kilometer durch Gaffer zu verzeichnen.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Schwerer Raub auf Straße / Zeugenaufruf

Ein schwerer Raub auf Straße ereignete sich am 23.02.2017, 03.50 Uhr, in Karlsruhe, Ettlinger Straße, vor Anwesen Nr. 19. Eine 27-jährige Frau aus Karlsruhe war auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle bei einem Hotel, als ihr im Bereich einer dortigen Bäckerei zwei Männer hinter ihr auffielen. Im weiteren Verlauf überholte sie einer der Männer und täuschte ein schuhbinden vor. Als sie in Höhe dieses Mannes war, tippte ihr der zweite Mann von hinten an die Schulter. Als sie sich umdrehte bemerkte sie, dass dieser Mann maskiert war. Sie wurde aufgefordert ihre Handtasche auszuhändigen, wobei sie von dem Maskierten mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Ob sie die Handtasche aushändigte oder sie ihr weggenommen wurde, kann die Frau nicht mehr sagen. Anschließend wurde die Frau aufgefordert mitzukommen, wobei der Maskierte in die Luft schoss. Nach überqueren der Luisenstraße konnte die Frau in das dortige Hotel flüchten.

Täterbeschreibung:

1. Täter - Anfang bis Mitte 20, 175 cm, trug Sturmhaube aus Wolle (unter dieser war ein Bart zu sehen), schwarze Winterjacke, dunkle Jeans

2. Täter - Anfang bis Mitte 20, Undercut, dunkler ausländischer Teint, trug schwarze Jacke, hellblaue oder graue Jogginghose und schwarze Sportschuhe

Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst des PP Karlsruhe 0721/939-5555 zu melden.