Landau

Montag, 9. Oktober 2017

Bauarbeiten im Marienring: Premiere für den Flüsterasphalt

Im Landauer Marienring wird derzeit eine lärmmindernde Asphaltdecke eingebaut – eine Premiere für die gesamte Südpfalz. Mit dem sogenannten Flüsterasphalt soll die Lärmbelastung des stark frequentierten Straßenabschnitts zwischen Südring und Ostring reduziert werden. Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron hat die Baumaßnahme im Marienring jetzt gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts, Ralf Bernhard, vorgestellt.

„Die Verwendung von Flüsterasphalt ist für uns ein Pilotprojekt, mit dem wir Neuland betreten“, erklärt der Bürgermeister. Der Marienring zähle zu den meist frequentierten Straßen der Stadt und sei im Zuge der Erhebungen und Berechnung zur Erstellung des Lärmaktionsplans als stark lärmbelastetes Gebiet identifiziert worden. „Aufgrund der Arbeiten der EnergieSüdwest an Gashaupt-, und Wasserleitungen sowie der Erneuerung der Hausanschlüsse, hätte die Straßendecke in jedem Fall erneuert werden müssen. Damit hat sich hier die sehr gute Gelegenheit ergeben, diesen besonderen Asphalt einzubauen. Von der Maßnahme für rund 250.000 Euro versprechen wir uns wichtige Erkenntnisse. Sollte er, wie zu erwarten, den Verkehrslärm deutlich reduzieren, wird er in der Stadt künftig auch an anderen hochbelasteten Straßenabschnitten zum Einsatz kommen“, so der Verkehrsdezernent.

„So eine Baustelle haben wir in der Stadt nicht alle Tage“, erklärt der Leiter der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts, Ralf Bernhard. Das Verfahren zum Aufbringen des lärmmindernden Asphalts sei ein ganz besonderes. Es müsse durchgängig trocken und wärmer als 6 Grad Celsius sein. Außerdem müsse das offenporige Asphaltgemisch aus besonders feinkörnigem Splitt und Bitumen heiß in einem Guss und nicht in Bahnen aufgebracht werden. „Anders würden Nähte oder Fugen entstehen, die die Wirkung des Flüsterasphalts mindern würden“, so Bernhard.

Auch für die ausführende Straßenbaufirma Theisinger & Probst sei es eine Premiere, erklärt der Leiter der Straßen- und Tiefbauabteilung des Unternehmens, Ulrich Blaser. 26 Mann seien nötig, um die rund 300 Tonnen 180 Grad heißen Asphalt aus dem nahegelegenen Mischwerk Landau gleichmäßig auf dem Straßenabschnitt von 360 Metern zu verteilen.

Nach dem Asphaltieren erfolgen bei trockenem Wetter die Markierungsarbeiten. Am kommenden Freitag, 6. Oktober, kann die Straße voraussichtlich im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im Anschluss werden die Fahrbahnteiler und Überquerungshilfen an den Knotenpunkten Friedrich-Ebert-Straße sowie Ost- und Südring erneuert und barrierefrei mit einem Blindenleitsystem gestaltet. Hierfür ist lediglich die Einrichtung von Inselbaustellen erforderlich.

Freitag, 29. September 2017

Tourismusstandort Landau boomt

Landau ist eine schöne Stadt: Davon sind nicht nur die Einwohnerinnen und Einwohner überzeugt; auch für viele Besucherinnen und Besucher aus nah und fern ist Landau immer eine Reise wert. Die neuesten Tourismuszahlen, die das Statistische Landesamt jetzt vorgelegt hat, fallen dementsprechend äußerst positiv aus. So sind im ersten Halbjahr 2017 die Gästezahlen um 31 Prozent, die Übernachtungszahlen um knapp 30 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 gestiegen.

„Keine andere kreisfreie Stadt und auch kein Landkreis in Rheinland-Pfalz konnten im Vergleichszeitraum eine ähnlich positive Entwicklung verzeichnen“, zeigt sich Oberbürgermeister Thomas Hirsch begeistert vom Boom des Tourismusstandorts Landau. „Die Qualitäten, die unsere Stadt aufweist, überzeugen Touristinnen und Touristen ebenso wie Dienstreisende und Tagungsgäste. Landau ist eine geschichtsträchtige Stadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten, die zugleich von ihrer attraktiven, lebendigen Innenstadt lebt. Als Südpfalzmetropole bieten wir den Landauerinnen und Landauer, aber auch den Gästen unserer Stadt zahlreiche Einkaufs- und Vergnügungsmöglichkeiten sowie kulturelle Angebote. Zur besonderen Lebensqualität in Landau tragen aber auch die idyllische Lage inmitten des Landkreises Südliche Weinstraße, der Status als Gartenstadt und die schöne, vom Weinbau geprägte Landschaft in unseren Stadtdörfern bei.“

Die steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen gingen auch auf den Ausbau der touristischen Angebotsstruktur in Landau zurück, betont der Stadtchef. So habe sich etwa das noch junge Hotel Maximilians am Markt etabliert. In diesem Zusammenhang gratuliert der OB auch dem Parkhotel, das vor wenigen Tagen zu einem der besten Tagungshotels in Deutschland gewählt wurde. Ein weiterer Ausbau der Bettenzahl in Landau sei das ausdrückliche Ziel des Stadtvorstands, so Hirsch weiter. Einen ersten zusätzlichen Baustein stelle das geplante Boarding House mit rund 40 Zimmern auf dem Baufeld 33 in der Paul-von-Denis-Straße dar. Ein Boarding House ist ein Beherbergungsbetrieb mit einer längeren Aufenthaltsdauer als ein Hotel.

Auch Beigeordneter Rudi Klemm, zu dessen Zuständigkeitsbereich das Büro für Tourismus (BfT) der Stadt Landau gehört, ist über die jüngsten Zahlen erfreut. „Wir müssen noch die Monate September und Oktober abwarten, die traditionell viele Besucherinnen und Besucher nach Landau und Umgebung locken, um ein endgültiges Fazit ziehen zu können. Der Trend für 2017 sieht aber hervorragend aus“, so Klemm, der bereits auf den touristischem Höhepunkt des Spätjahres, das Fest des Federweißen, verweist. Sein Dank gelte dem Team um BfT-Geschäftsführer Franz Müller, das mit großem Einsatz perfekte Angebote für Besucherinnen und Besucher zusammenstelle und zudem das gesellschaftliche Leben in Landau mit Stadtführungen, Märkten, Festen und anderen Veranstaltungen bereichere, hebt Klemm hervor.

In der Zeit von Januar bis Juni dieses Jahres haben 24.830 Übernachtungsgäste die Stadt Landau besucht. Übernachtungen waren 49.692 zu verzeichnen. Die Statistik berücksichtigt dabei nur Beherbungsbetriebe mit mehr als neun Betten. Anbieterinnen und Anbieter von privaten Fremdenzimmern sind nicht verpflichtet, Auskunft über ihre Belegungszahlen zu erteilen.

Donnerstag, 28. September 2017

Bauarbeiten im Marienring in der ersten Oktoberwoche

Im Landauer Marienring wird am Mittwoch, 4. Oktober, und Donnerstag, 5. Oktober, eine lärmmindernde Asphaltdecke eingebaut. Der ursprünglich vorgesehene Termin am kommenden Wochenende kann aufgrund der schlechten Wetterprognose nicht eingehalten werden. Für den Einbau des speziellen Asphalts sind nach Angaben des Stadtbauamts durchgängig trockene Wetterverhältnisse erforderlich.

Während die vorbereitenden Arbeiten, die aktuell laufen, unter Teilsperrung durchgeführt werden können, ist für den Asphalteinbau eine zweitägige Vollsperrung in beiden Richtungen erforderlich. Betroffen ist der Abschnitt des Marienrings zwischen Südring und Ostring. Die Vollsperrung ist unumgänglich, da der lärmmindernde Asphalt seine volle Wirkung nur bei einem Kompletteinbau entfalten kann.

Im Anschluss an die Asphaltarbeiten werden in Teilsperrung die Fahrbahnteiler und Überquerungshilfen an den Knotenpunkten Friedrich-Ebert-Straße und Ost- und Südring erneuert sowie barrierefrei mit einem Blindenleitsystem gestaltet.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für Behinderungen, die mit der Gesamtmaßnahme einhergehen.

Samstag, 23. September 2017

Person leblos in der Queich geborgen

Gestern Morgen gegen 8 Uhr wurde eine weibliche Person leblos in der Queich aufgefunden. Nach momentanem Sachstand ist nicht von einer Gewalttat auszugehen. Die Identität der Frau konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei Landau unter 06341/287-0 oder kilandau@polizei.rlp.de zu melden.

Samstag, 16. September 2017

Randalierer auf der Dienststelle

Am gestrigen Mittag, gegen 13:30 Uhr, erschien ein 33-jähriger Mann aus dem Raum Landau auf hiesiger Dienststelle und bat um Hilfe bei der Suche nach einer Bleibe. Da dem Mann keine Bleibe vermittelt werden konnte, wurde ihm ermöglicht eine Telefonat zur führen.

Da das Telefonat nicht zum gewünschten Ziel führte, zeigte sich der Mann äußerst aggressiv gegenüber den Beamten und beleidigte diese. Daraufhin wurde der Mann aufgefordert die Dienststelle zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er jedoch nicht nach und schlug unvermittelt nach einem Beamten. Daher wurde Pfefferspray eingesetzt und der Mann festgenommen.

Gegen den Mann wurde nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung eingeleitet.

Im Anschluss an die Maßnahme wurde der Mann, welcher offensichtlich unter einer psychischen Verhaltensstörung leidet, in eine Fachklinik überstellt.

Samstag, 16. September 2017

Schnäppchenjäger aufgepasst: Bürgerbüro der Stadt Landau versteigert Fundsachen online

3…2…1…Meins! Die Zeiten, in denen im Ratssaal des Landauer Rathauses der Hammer geschwungen wurde, um den Fundsachenbestand des Bürgerbüros zu versteigern, sind vorbei. Etwa 60 Gegenstände aus dem Fundus des Landauer Bürgerbüros kommen jetzt erstmals online unter den Hammer. Von Montag, 16. Oktober, 9 Uhr, bis Donnerstag, 28. Oktober, 11 Uhr, können in einem Online-Fundportal, das über die städtische Homepage zu erreichen ist, Kleidungsstücke, Taschen, Handys und Kameras, aber auch Gold- und Silberschmuck ersteigert werden.

Mehr als 200 Gegenstände befinden sich laut Angelina Wind, Leiterin des Landauer Bürgerbüros, im Bestand. „Fast täglich kommen Bürgerinnen und Bürger mit neuen Fundstücken zu uns. Viele Gegenstände werden von ihren Besitzerinnen und Besitzern wieder abgeholt; einiges bleibt aber liegen“, so Wind. Wenn die Finderinnen und Finder auf ihren Rückgabeanspruch verzichten, kann alles, was die Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten überschritten hat, in die Versteigerung gehen. „Gewährleistungen für Sachmängel, Garantie oder Umtauschsrecht gibt es bei uns nicht“, erklärt Angelina Wind. „Allerdings haben die Bürgerinnen und Bürger ab dem Beginn der Versteigerung die Möglichkeit, sich die Fundstücke bei uns vor Ort anzuschauen.“

Die Online-Auktion erfolgt, anders als bei Ebay, nicht nach dem Prinzip des Höchstbietenden, sondern in Form einer Rückwärtsversteigerung. Zu Beginn der Auktionen wird ein Einstiegspreis festgelegt, der sich zwölf Tage lang kontinuierlich bis zu dem in der Auktion genannten Mindestpreis verringert. Je näher das Gebot am Höchstpreis liegt, desto größer ist die Chance, neue Besitzerin oder Besitzer des Wunschobjekts zu werden. Wer sein Glück herausfordern möchte, kann aber auch abwarten, bis sich der Preis in niedrige Regionen bewegt hat und dann zuschlagen. Ersteigerte Gegenstände können dann ab dem 30. Oktober im Bürgerbüro zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden. Bezahlt werden kann bar oder mit EC-Karte.

„Viele andere Städte haben bereits gute Erfahrungen mit Online-Versteigerungen gemacht“, betont die Leiterin des Bürgerbüros. „Wir sind gespannt, wie die Landauerinnen und Landauer das neue Prinzip annehmen und hoffen auf viele Gebote.“ Für die Zukunft seien, analog zu den Fahrradversteigerungen des städtischen Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs, zwei Versteigerungstermine im Jahr geplant; im Frühjahr und im Herbst.

Zum Online-Fundportal gelangt man ab dem 16. Oktober um 9 Uhr unter www.landau.de/fundsachenversteigerung

Samstag, 16. September 2017

Die Stadt Landau von A bis Z: Neue Bürgerinformationsbroschüre liegt aus

In frischer Aufmachung und modernem Gewand: Die Stadt Landau hat ihre Bürgerinformationsbroschüre neu aufgelegt. Kompakt und übersichtlich finden Bürgerinnen und Bürger schnell, welche Behörde für welche Aufgabe zuständig ist, welche Dienstleistungen das Bürgerbüro anbietet und wo sich die einzelnen Ämter und Abteilungen der Stadtverwaltung befinden. „Vor allem für Neubürgerinnen und Neubürger bietet die Broschüre einen ersten Überblick über unsere Stadt, deren Sehenswürdigkeiten, Behörden sowie Einrichtungen und Institutionen“, fasst Oberbürgermeister Thomas Hirsch zusammen.

Sonderseiten stellen die Angebote des Standesamts vor. In der Vergangenheit wurde noch zusätzlich eine Standesamtsbroschüre aufgelegt, deren Informationen nun in die neue, umfängliche Broschüre mit eingeflossen sind.

„Die Stadtverwaltung versteht sich als Dienstleister für unsere Bürgerinnen und Bürger“, erklärt der OB. „Die Broschüre ist neben den ausführlichen Informationen auf unserer Internetseite sowie dem Angebot der Behördenrufnummer 115 eine zusätzliche Hilfe, um einen zielgerichteten Behördengang zu ermöglichen“, so der Stadtchef.

Die Broschüre wird im Bürgerbüro sowie im Standesamt ausgegeben und liegt in den städtischen Dienstgebäuden aus.

Dienstag, 22. August 2017

Noch Plätze frei: Bildungspolitische Berlin-Freizeit für Jugendliche

Die Jugendförderung der Stadt Landau veranstaltet in diesem Jahr zum 17. Mal eine bildungspolitische Freizeit für Jugendliche ab 15 Jahren. Ziel der achttägigen Reise ist die Bundeshauptstadt Berlin. In den Herbstferien, vom 30. September bis zum 7. Oktober, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Großstadtluft schnuppern.

Das Programm ist breit gefächert und umfasst sowohl politische als auch kulturelle Angebote. Zu den Highlights zählen der Besuch des Bundestags mit Teilnahme an einer Plenarsitzung, der „X-Berg-Tag“ mit einer Führung durch Berlin-Kreuzberg sowie dem Besuch des Kreuzbergmuseums und die „Street-Art-Tour“ durch die jungen Viertel der Stadt. Im Abendprogramm ist unter anderem ein Besuch im Improvisationstheater und im Club „Matrix“ vorgesehen. Selbstverständlich können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Stadt auch auf eigene Faust erkunden.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 300 Euro pro Person und beinhaltet Hin- und Rückfahrt im Reisebus, sieben Übernachtungen mit Frühstück, Eintrittsgebühren, Unfall- und Haftpflichtversicherung sowie das U-Bahn-Wochenticket. Anmeldungen nimmt die Jugendförderung unter 0 63 41/13 51 71 bzw. -72 sowie im Haus der Jugend in der Waffenstraße entgegen.

Donnerstag, 17. August 2017

Vor den Bundestagswahlen: Versand der Wahlbenachrichtigungen und Öffnungszeiten des Briefwahlbüros in der Stadt Landau

Am 24. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Im Vorfeld der Wahlen informiert die Stadt Landau über den Versand der Wahlbenachrichtigungen sowie die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros. 

Die Wahlbenachrichtigungen für die Stadt Landau werden in der Zeit vom 26. bis 30. August an die Wahlberechtigten zugestellt. Wie bereits bei vergangenen Wahlen liegen die Benachrichtigungen in Brief- und nicht in Kartenform vor.

Wer nach dem 30. August noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, jedoch glaubt wahlberechtigt zu sein, wird gebeten, sich unter 0 63 41/13 11 04, -11 01 bzw. -11 07 bis spätestens 8. September an das städtische Wahlamt zu wenden. 

Das Wahllokal, in dem die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben können, ist in dem Schreiben zur Wahlbenachrichtigung angegeben. Die Wahlberechtigten der Wahlbezirke 8 und 10 beachten bitte, dass die Adresse des DRK Landau aufgrund einer Straßen-Neubenennung „Am alten Güterbahnhof 5“ (vorher: Rheinstraße 34) lautet. Außerdem wurde das Wahllokal des Wahlbezirks 7 aufgrund einer Veranstaltung am Wahltag vom Protestantischen Gemeindehaus am Stiftsplatz in den Treffpunkt Familie beim Haus der Familie in der Kronstraße 42 verlegt. 

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindet sich ein Wahlscheinantrag, mit dem bei Bedarf Briefwahlunterlagen angefordert werden können. Ebenso ist eine Beantragung über das Internet möglich. Dafür wird ab dem 28. August auf der städtischen Seite www.landau.de unter „Wahlen“ ein Formular zur Verfügung stehen.

Falls die Wahlbenachrichtigung nicht oder noch nicht vorliegt, kann ein Wahlscheinantrag auch formlos per E-Mail (wahlen@landau.de) oder mündlich (Rathaus, Wahlamt, Zimmer 210) gestellt werden. Ein telefonischer Antrag ist nicht möglich. In jedem Fall muss der Antragsteller seinen Familien- und Vornamen, das Geburtsdatum und seine Wohnanschrift angeben.

Wer Briefwahl persönlich beantragen und gegebenenfalls auch gleich seine Stimme abgeben möchte, kann sich ab dem 28. August an das Briefwahlbüro im Bürgerbüro des Rathauses wenden.

Das Briefwahlbüro ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montags von 7:30 bis 16 Uhr (durchgehend), dienstags von 7:30 bis 12:30 Uhr (nachmittags geschlossen), mittwochs von 7:30 bis 16:00 Uhr (durchgehend), donnerstags von 7:30 bis 12:30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, freitags von 7:30 bis 12:30 Uhr sowie an den Samstagen 2., 9. und 16. September von 9 bis 11 Uhr.

Am Freitag, 22. September, wird das Briefwahlbüro zusätzlich von 14 bis 18 Uhr in Zimmer 210 des Rathauses geöffnet sein.

Nur in Ausnahmefällen, etwa bei plötzlicher Erkrankung, können auch noch am Wahlsonntag selbst Briefwahlunterlagen ausgestellt werden. Dazu ist das Briefwahlbüro von 8:30 bis 15 Uhr ebenfalls in Zimmer 210 geöffnet.

Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt. Versichert eine wahlberechtigte Person glaubhaft, dass ihr der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihr bis zum Tag vor der Wahl, 12 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.

Wer Briefwahlunterlagen für andere Personen abholen möchte, benötigt dafür eine schriftliche Vollmacht. Im Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist eine Vollmacht vorgedruckt, die bei Bedarf ausgefüllt werden kann. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass eine bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten darf. Dies ist gesetzlich geregelt. Ausnahmen sind nicht möglich. 

Wer Briefwahlunterlagen für sich oder eine andere Person abholen möchte, muss sich ausweisen können.

Bei der Rücksendung von Briefwahlunterlagen ist zu beachten, dass diese spätestens am Sonntag, 24. September, um 18 Uhr im Rathaus vorliegen müssen. Die Wahlbriefe können entweder persönlich im Briefwahlbüro abgegeben oder in die Hausbriefkästen am Rathaus eingeworfen werden. Eine Rücksendung per Post sollte spätestens am Donnerstag vor der Wahl erfolgen.

Weiter wird darauf hingewiesen, dass fast alle Wahllokale in Landau barrierefrei zugänglich sind. Nur in wenigen Fällen war es nicht möglich, einen behindertengerechten Zugang zu schaffen. Betroffene können entweder Briefwahl nutzen oder einen Wahlschein beantragen. Mit diesem Wahlschein ist es möglich, in einem beliebigen Wahllokal im Wahlkreis seine Stimme abzugeben. Bei Fragen zur Barrierefreiheit von Wahllokalen steht das Wahlamt gerne zur Verfügung.

Mittwoch, 16. August 2017

Steinewerfer gesucht

15. August 2017, 13.50 Uhr Ein BMW-Fahrer befuhr am Dienstagmittag die Speyerer Straße ortsauswärts. Ca. 100 m nach der Autobahnbrücke flog aus dem Gebüsch ein faustgroßer Stein und krachte auf die Windschutzscheibe. Dabei entstand ein großer Sprung in der Scheibe. Der Stein schlug mit solcher Wucht auf das Glas, dass Splitter der Scheibe sich im Innenraum des Autos verteilten. Glücklicherweise wurde der 56-jährige Fahrer nicht verletzt. Er konnte auch keine Person am Fahrbahnrand erkennen. Dem BMW-Fahrer entstand ein Schaden von mindestens 1000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06341-2870 entgegen.