Mannheim

Mittwoch, 6. September 2017

Tödlicher Vorfall am Hauptbahnhof Mannheim

Ein Vorfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Dienstagmorgen im Bereich des Mannheimer Hauptbahnhofs. Ein 77-jähriger Mann hielt sich gegen 9.30 Uhr unberechtigterweise in Höhe der Südtangente im rückwärtigen Gleisbereich des Hauptbahnhofs auf. Dabei kam er zu Fall und blieb zwischen den Gleisen liegen. Ein einfahrender Güterzug rollte über den Mann hinweg. Der Mann verstarb noch am Unfallort. Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen nicht vor. Das Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt.

Die betroffenen Gleise waren bis ca. 12 Uhr gesperrt. Es ergaben sich Verspätungen im Bahnverkehr.

Montag, 4. September 2017

SEK-Einsatz nach Schüssen mit Gaspistole

Zu einem SEK-Einsatz im Stadtteil Käfertal kam es in der Nacht zum Montag.

Im Vorfeld, am Sonntagabend, gegen 20.30 Uhr hatte ein 32-jähriger Mannheimer von seiner Wohnung im 1. Stock eines Mehrfamilienhauses aus mehrere Schüsse aus einer Gaspistole in den Innenhof des Anwesens abgeben. Durch die Reizgasdämpfe wurde ein 7-jähriges Kind, das dort spielte, verletzt. Das Mädchen erlitt Augenreizungen. Die Reizgaswolke zog anschließend in die Wohnung einer Anwohnerin und löste bei dieser einen Asthmaanfall aus. Die Frau musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Da sich der Mann anschließend in seiner Wohnung verbarrikadierte und er in der Vergangenheit bereits schon einmal wegen Waffenbesitzes aufgefallen war, wurde die Wohnung schließlich von einem zwischenzeitlich angeforderten Spezialeinsatzkommando geöffnet. Der 32-Jährige konnte widerstandslos festgenommen werden. In den Wohnräumen fanden die Beamten neben der Tatwaffe, einer Schreckschusspistole, auch bereitgestellte Molotow-Cocktails sowie weitere Waffen. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Psychiatrie eingeliefert.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Tanklaster in Schieflage

Glück im Unglück hatte am Dienstagabend der 32-jährige Fahrer eines Tanklasters.

Der Mann war gegen 21:00 Uhr auf dem Gelände des Mannheimer Flughafens unterwegs, um im Bereich der Flugzeughangars einen Flieger zu betanken. Dabei fuhr er über eine Grünfläche. Der durch die Regenfälle aufgeweichte Boden gab allerdings unter der Last des Schwerfahrzeugs nach, sodass der Tankwagen ins Erdreich einsackte und in gefährliche Schieflage geriet.

Mit Unterstützung der Flughafenfeuerwehr gelang es, den Tanker zu sichern und ein weiteres Einsinken zu verhindern. Erst nach dem Abpumpen eines Teils der Ladung, war es mit Hilfe eines Autokrans der Mannheimer Berufsfeuerwehr möglich, das havarierte Fahrzeug anzuheben und auf befestigtem Terrain abzustellen, sodass der Einsatz kurz vor 01:00 Uhr ein glückliches Ende fand.

Bei dem Zwischenfall entstand weder Sach- noch Personenschaden.

Freitag, 12. Mai 2017

Verkehrsunfall auf Konrad-Adenauer-Brücke hatte extreme Auswirkungen

Aufgrund eines Verkehrsunfalls am Freitagvormittag auf der Konrad-Adenauer-Brücke in Richtung Ludwigshafen kam der Verkehr der Straßenbahnen sowohl in Richtung Mannheim als auch nach Ludwigshafen zum Erliegen. Der Autoverkehr staute sich bis in den Bereich zwischen Fahrlachtunnel und SAP-Arena zurück. Kurz nach 9 Uhr wechselte ein Sattelzugfahrer die Spur von links nach rechts und übersah dabei einen daneben fahrenden Hyundai. Durch die Kollision wurde der Hyundai herumgeschleudert und blieb auf den Gleisen liegen. Verletzt wurde niemand. Der Hyundai musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000.- Euro. Ab 9.50 Uhr waren Fahrbahn und Gleise wieder frei.

Freitag, 12. Mai 2017

Autofahrerin kracht in Haltestelle - zwei Personen leicht verletzt

Zwei leichtverletzte Personen und beträchtlicher Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Freitagvormittag im Stadtteil Neckarau. Eine 57-jährige Frau war gegen 9.30 Uhr mit ihrem Mercedes auf der Neckarauer Straße in Richtung Rheinau unterwegs. In Höhe der Friedrichstraße kam sie nach links von der Fahrbahn ab und krachte in die Straßenbahnhaltestelle "Friedrichstraße". Dabei wurde das Wartehäuschen und die Absperrung stark beschädigt. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde eine 80-jährige Frau, die sich an der Haltestelle der Gegenrichtung aufhielt, leicht am Knie verletzt und ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Die Fahrerin des Mercedes erlitt ebenfalls leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Über die Höhe des Gesamtsachschadens liegen noch keine konkreten Informationen vor.

Der Gleisbereich der Straßenbahn wurde durch Mitarbeiter der RNV gereinigt. Während der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war der Straßenbahnverkehr vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. Durch die RNV wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet.

Auch für den Fahrzeugverkehr ergaben sich auf der Neckarauer Straße vorübergehende Verkehrsbeeinträchtigungen in Fahrtrichtung Rheinau.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Dramatische Rettungsaktion - Jugendliche sitzen auf Sandbank im Neckar fest

Am 02.05.2017, gegen 16 Uhr, erreichte die Feuerwehr Mannheim per Notruf die Nachricht, dass drei Jugendliche auf einer Sandbank unterhalb der Neckarbrücke zwischen Ilvesheim und Seckenheim bei steigendem Wasser festsitzen. Ein unmittelbares Zurückhalten des ansteigenden Hochwassers durch entsprechende Stauhaltung an der Schleuse Heidelberg war nicht möglich, da oberhalb Heidelberg das Wasser durch die anhaltenden Regenfälle weiter anstieg. In der Zwischenzeit konnte sich eine der drei Personen schwimmend an Land retten und wurde durch das DRK versorgt.

Erste Versuche der eingesetzten Rettungskräfte, die beiden festsitzenden Jugendlichen zu bergen, schlugen aufgrund der starken Strömung fehl. Daher wurden diese zunächst mittels eines Seils von der Brücke herab gesichert. Kurze Zeit später konnte dann die zweite Person geborgen werden, während die dritte Person sich auf der mittlerweile komplett unter Wasser stehenden Sandbank nur noch an einem Baumstamm festhalten konnte. Quasi in letzter Minute gelang es dann den Rettungskräften, auch diese sicher an Land zu bringen.

Ermittlungen ergaben, dass die drei Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren auf der Sandbank spielten. Als dann der Staudamm in Ladenburg geöffnet wurde, stieg der Wasserspiegel so rasant an, dass die Jugendlichen sich nicht mehr rechtzeitig an Land begeben konnten. Im Einsatz waren die Feuerwehr Ladenburg und Mannheim mit einer Tauchergruppe, die DLRG, das DRK, das Polizeirevier Ladenburg und die Wasserschutzpolizeistation Mannheim.

Dienstag, 18. April 2017

Vorsicht vor reizendem Eichenprozessionsspinner

In einem Gewerbegebiet in Mannheim-Käfertal wurde gestern Abend ein Baumbefall vermtl. durch den sogenannten Eichen-Prozessionsspinner festgestellt. Bei der aus Südosteuropa stammenden Schmetterlingsart tragen die Raupen giftige Brennhaare. Diese enthalten ein Nesselgift, welches bei Berührung Hautausschläge mit intensivem Juckreiz verursacht. Beim Einatmen kann es zu Atemnot, Asthma-Anfälle oder Schockreaktionen kommen. Der Bereich wurde sicherheitshalber abgesperrt und es wurden Warnhinweise angebracht. Spezialisten der Berufsfeuerwehr Mannheim werden sich heute Morgen um die fachgerechte Beseitigung kümmern.

Montag, 10. April 2017

Unbekannter Mann, der mit schweren Verletzungen aufgefunden wurde, verstirbt im Krankenhaus

Am frühen Montagmorgen, gegen 2.30 Uhr wurde der Polizei eine schwerverletzte Person im Hinterhof eines Anwesens in den J-Quadraten gemeldet. Der Mann, dessen Identität bislang noch nicht geklärt werden konnte, wies lebensgefährliche Verletzungen auf und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.

Zu den näheren Todesumständen liegen derzeit noch keine näheren Erkenntnisse vor, hierüber sowie über die Identität des Toten soll eine Obduktion Aufschluss geben.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Mannheim und Kriminalkommissariat Mannheim dauern an.

Montag, 10. April 2017

E-Bike-Fahrer mit Kopfverletzung gefunden - Zeugen gesucht

Am späten Sonntagnachmittag, gegen 17.50 Uhr, fand ein Passant einen 48-jährigen E-Bike-Fahrer aus Viernheim auf dem Radweg zwischen Viernheim und Mannheim-Vogelstang (entlang der OEG-Gleise) auf Höhe der Einmündung Birkenallee auf dem Boden liegend vor. Wie es zu dem Sturzgeschehen gekommen ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Mann mit Kopfverletzungen in ein Mannheimer Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht zum Berichtszeitpunkt nicht. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Mannheim unter der Telefonnummer 0621-174 4140 zu melden.

Donnerstag, 6. April 2017

Zwei 18-Jährige wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags bzw. der gefährlichen Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft.

Am Samstagabend, 11.03.2017, wurde ein 28-Jähriger in einer Bahn der OEG von mehreren jungen Männern zu Boden getreten und geschlagen, als er einer belästigten jungen Frau zu Hilfe kommen wollte. Der Geschädigte erlitt durch die Tat mehrere Frakturen. Das Polizeipräsidium Mannheim berichtete am 12.03.2017. Nach jetzigem Kenntnisstand der Ermittler sollen zwei der Täter auch mehrfach von einer Sitzbank auf den Kopf des Geschädigten gesprungen sein, aus diesem Grund geht die Staatsanwaltschaft Mannheim bei diesen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Im Verlauf der Ermittlungen konnte ein Tatverdacht gegen insgesamt zehn Tatverdächtige erlangt werden. Da sich nach der Veröffentlichung eines Zeugenaufrufs die geschädigte junge Frau, eine 24-Jährige, bei der Polizei meldete, konnten insgesamt drei junge Männer im Alter von 18 Jahren als Haupttatverdächtige identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkte beim Amtsgericht Mannheim Durchsuchungsbeschlüsse für alle zehn Beschuldigte und Untersuchungshaftbefehle für die drei Hauptverdächtigen. Die Durchsuchungen wurden zeitgleich am 29. März durchgeführt, hierbei wurden zahlreiche Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt. Zwei der Hauptverdächtigen wurden angetroffen und verhaftet, ein dritter wurde nicht angetroffen und ist zur Zeit noch flüchtig. Nach ihm wird derzeit intensiv gefahndet. Die sieben weiteren Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, sie erwartet eine Anzeige. Die beiden Verhafteten wurden am 29.03.2017 dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Dieser setzte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim den gegen den einen Beschuldigten bestehenden Haftbefehl wegen Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung und den gegen den anderen Beschuldigten bestehenden Haftbefehl wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Vollzug. Anschließend wurden beide in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Dezernat für Kapitaldelikte des Kriminalkommissariats Mannheim geführt.